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Pflegehinweise

Trocknen

Um Ihre Strickware so lange wie möglich in Form zu halten und ein Schrumpfen zu verhindern, sollten hohe Temperaturen beim Trocknen vermieden werden.

Nach dem sanften Schleudern der Kleidung zupfen Sie sie in Form und trocknen sie, beispielsweise auf einem Kleiderbügel, an der Luft.

Waschmittel

Für alle unsere Strickwaren gilt: Überprüfen Sie vor dem Waschen, ob Ihr Waschmittel oder -pulver für Wolle geeignet ist. Diese Information finden Sie auf dem entsprechenden Etikett. Moderne biologische Waschmittel oder Waschmittel mit Bleichmittel können sich schädlich auf tierische Gewebe auswirken.

Unsere Styles aus Baumwolle beinhalten zusätzlich tierische Proteinfasern wie Seide oder Kaschmir, was durch Waschmittel mit Bleichmittel oder biologischen Enzymen zum Abbau des Materials führen kann. Verwenden Sie deshalb, wie bei unseren Wollwaren, ein Feinwaschmittel für unsere Baumwollmischungen.

Diese nicht-biologischen Waschmittel und solche, die Bleichmittel enthalten, können zu Löchern und zum Ausdünnen der Kleidung führen. Diese sollten nicht zum Waschen feiner Strickware aus 100 % reiner Wolle von Wool Overs verwendet werden. Ihr neuer Pullover oder Cardigan könnte seine Form verlieren, feinere Wollware bekommt sehr schnell Löcher.

Sämtliche Kollektionen sollten mit einem Feinwaschmittel gewaschen werden. Es gibt einige hervorragende Waschmittel, die Ihre neue Strickware optimal pflegen und schützen! Halten Sie Ausschau nach dem Woolmark-Symbol auf der Verpackung.

Schleuderdrehzahlen

Unsere Kleidung wird optimalerweise bei ungefähr 600 Umdrehungen pro Minute in der Maschine gewaschen und geschleudert. Höhere Schleuderdrehzahlen könnten bei einem stark wasserhaltigen Pullover dazu führen, dass dieser sich ausdehnt. Wolle gibt Feuchtigkeit viel schneller ab als andere Materialien und muss nicht allzu stark geschleudert werden.

Sehen Sie bei Ihrer Waschmaschine nach, bevor Sie das Wollprogramm verwenden. Manche Maschinen wechseln im Wollprogramm automatisch zur geeigneten Schleuderdrehzahl für Wolle, bei anderen wiederum muss die Schleuderdrehzahl unabhängig vom Wollprogramm eingestellt werden.

Motten

Kleidermotten können jedes Heim befallen und sind keineswegs ein Zeichen für mangelnde Hygiene! Die eierlegende erwachsene Motte wird von Lichtquellen angelockt und gelangt durch offene Fenster ins Innere. Nachdem die Eier gelegt wurden und die Larven geschlüpft sind, ernähren diese sich von den Fasern der Kleidung. So entstehen in Pullovern und Strickjacken, die während des Sommers nicht getragen werden, mit der Zeit Löcher.

Mottenkugeln dienen als Abschreckungsmittel und sind inzwischen auch in der geruchlosen Variante erhältlich. Um Motten entgegenzuwirken, können Sie Ihre unbenutzten Pullover und Strickjacken in Plastikbeuteln verstauen. Kunststoff steht nicht auf dem Speiseplan einer Motte. Des Weiteren ist Lavendel als vorbeugende Maßnahme zu empfehlen. Er riecht nicht nur gut, sondern bietet auch viele weitere Vorteile.

Temperatur

Gehen Sie sicher, dass Ihre Maschine maximal auf 30 Grad gestellt ist, um ein Schrumpfen der Kleidung zu vermeiden. Im Wollprogramm sollte Ihre Maschine bereits auf die entsprechende Temperatur voreingestellt sein. Manche Maschinen verfügen jedoch über eine gesonderte Temperatureinstellung.

Wenn Sie dennoch nach dem Waschen Ihrer Woll- oder Baumwollstrickware bei korrekter Einstellung das Gefühl haben, dass sie ein wenig eingegangen ist, hilft es üblicherweise, die Kleidung in Form zu zupfen, solange sie noch feucht ist. Sollte Ihre Kleidung deutlich eingehen, empfehlen wir Ihnen, den Temperaturregler Ihrer Maschine von einem qualifizierten Installateur überprüfen zu lassen.

Unsere Garne werden mit dem „Hercosett“-Verfahren behandelt, das die Fasern vor einem Zusammenschrumpfen schützt, sofern diese nicht über 30 Grad erhitzt werden. Wir übernehmen keine Haftung für Kleidung, die unsachgemäß gewaschen wurde.

Knötchen

Das Herstellungsverfahren bei Wool Overs hält die Wahrscheinlichkeit einer Knötchenbildung unserer Garne so gering wie möglich. Wolle im Allgemeinen tendiert jedoch zu einem gewissen Grad dazu, Knötchen zu bilden. Dies kommt häufiger bei weichen Garnen vor und tritt vor allem an Kontaktflächen auf, zum Beispiel dort, wo Ihr Arm beim Tragen am Körper reibt. Wenn Knötchen auftauchen, wirkt die Kleidung ein wenig unordentlich, allerdings nur vorübergehend.

Die Faserkügelchen können nämlich ganz einfach mit einem Knötchenkamm entfernt werden. Alternativ können Sie sie auch abzupfen oder vorsichtig abrasieren. Wenn diese kürzeren Fasern einmal nicht mehr nachkommen, bleiben nur noch höhere, gedrehte Fasern übrig und die Knötchenbildung stellt sich ein. Ähnliches geschieht in den ersten Wochen mit einem neuen Wollteppich. Das Waschen Ihres Pullovers in der Waschmaschine beschleunigt diesen Prozess und setzt die kürzeren Fasern schneller frei.