Was sind Mikrofasern?

Synthetische Stoffe wie Polyester, Nylon und Acryl machen den größten Teil unserer Garderobe aus. 60% aller hergestellten Kleidungsstücke enthalten Polyester. Diese Stoffe bestehen aus Kunststoff. Wann immer Sie ein Kleidungsstück zu Hause waschen, werden winzige Mikrofasern bis zu 5 mm Länge in die Wasserversorgung abgegeben. Synthetische Mikrofasern sind wie Mikroperlen in Gesichtspflegeprodukten. Sie tragen zur Mikroplastikverschmutzung bei, die in unseren Flüssen, Ozeanen und Nahrungsmitteln endet. Diese Mikrofasern werden über viele Jahre nicht biologisch abgebaut. Bei jedem Waschen können mehr als 4500 Fasern pro Gramm Kleidung freigesetzt werden. Tatsächlich stammt 16x mehr Kunststoff aus dem Waschen von Textilien als aus Kosmetika.

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Lust auf leckere Kunststoffe?

Diese Mikrofasern sind sehr schwer zu erkennen, weshalb Wissenschaftler so lange gebraucht haben um dieses Problem zu erkennen. Studien haben nun gezeigt, dass Mikrofasern in den von uns verzehrten Fischen, einschließlich Thunfisch und Schwertfisch, gefunden wurden. Ebenso wie in Austern und Muscheln, die Sie in jedem Supermarkt kaufen können. Neueste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Mikrofasern sogar in der Luft sind, die wir ständig atmen. Plastikmikrofasern wurden in der Luft des Himalayagebirges gefunden. Wir können ihnen noch nicht entkommen, aber wir verstehen zu diesem Zeitpunkt noch nicht genau, welchen Schaden diese Plastikmikrofasern im Organismus anrichten können. Naturfasern wie Wolle, Kaschmir und Baumwolle werden im Laufe der Zeit biologisch abgebaut. Fasern wie Modal und Viskose werden aus dem Zellstoff von Buchen hergestellt, und kann somit auch biologisch abgebaut werden.

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Wir haben eine Mission zu erfüllen

Indem Sie weniger künstliche Fasern tragen und auf hochwertige Naturfasern umsteigen, können Sie uns bei unserer Aufgabe unterstützen, Plastik-Mikrofasern aus unseren Ozeanen und unserer Lebensmittelversorgung fernzuhalten. Falls Sie Kleidung aus künstlichen Fasern bevorzugen, bitten wir Sie diese in einem kühleren und schonenderen Zyklus zu waschen, da sie weniger umweltschädliche Fasern abgeben. Bitte nicht zu häufig waschen. Naturfasern wie Merinowolle sind von Natur aus schmutz- und geruchsabweisend und müssen daher weniger gewaschen werden. Bitte trocknen Sie Ihre Kleidung an der frischen Luft. Nichts geht über den Geruch von frischer Wäsche die draussen an der Leine trocknet. Wäschetrockner verbrauchen wertvolle Energie und der Schleudervorgang bewirkt, dass Ihre guten Stücke stärker abnutzen und zusätzlich Fasern abgeben. Ein Wäschetrockner nutzt Ihre Kleidung schneller ab. Sie müssen sie also häufiger ersetzen. Denken Sie daran, KAUFEN SIE NATÜRLICH. WASCHEN SIE WENIGER. AN DER LUFT TROCKNEN LASSEN.

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